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1.
Otto Schmidt Manfred Seyfarth Helmut Hoyer Jürgen Punzel 《Archives of Agronomy and Soil Science》2013,59(6):397-408
Eine neuentwickelte tensionsgesteuerte Saugkerzenanlage wird vorgestellt, die für Untersuchungen der Wasser‐ und Stoffdynamik in der Land‐ und Forstwirtschaft sowie Wasser‐ und Abfallwirtschaft eingesetzt werden kann. Es wird auf methodische Probleme hingewiesen, die bei Verwendung unterschiedlicher Saugkerzen‐ und Anlagetypen auftreten können. Unter Schwarz‐ und Grünbrache auf einem Sandstand‐ort wurden Erprobungsuntersuchungen mit dieser Anlage und einer nicht tensionsges‐teuerten Vergleichsanlage (konstantes Vakuum) durchgeführt. Mit der tensionsgesteuerten Saugkerzenanlage wurde Bodenlosung mit hoher Reprasentanz gewonnen und für die chemische Analyse zur Ermittlung der Stoffkonzentration bereitgestellt. Die Bodenlösungsprobe war kleiner und wies auch häufig geringere Ionenkonzentration als bei der nicht tensionsgesteuerten Anlage auf. Unter Schwarz‐brache wurden größere Bodenlösungsmengen und Ionenkonzentrationen gemessen. 相似文献
2.
Die Kombination steigender mineralischer Stickstoffdüngung mit verschiedenen Formen der organischen Düngung hat im Verlauf der ausgewerteten 6 Jahre (zwei Fruchtfolgezyklen) spezifische Ergebnisse über das Zusammenwirken der Düngungskomponenten erbracht. Die Düngung von Stallmist zeigte neben der ausgeprägten Wirkung zu Zuckerrüben nur noch eine begrenzte Nachwirkung bei Winterweizen. Die deutliche Wirkung von Rübenblatt zu Winterweizen zeigte nur geringe Nachwirkung bei Wintergerste. Die Stroh‐ und Gründüngung zu Wintergerste führte im Laufe der Jahre zu einer ansteigenden Wirkung. Im übrigen hängt die Wirkung der organischen Düngungsvarianten von der jahreswitterung ab. Die Ertragskurven mit den speziellen Parametern (M, m, i) zeigen erwartungsgemäß, daß die Wirkung der organischen Düngung vornehmlich in den niedrigen Stickstoffstufen (N0‐N2) gesichert nachweisbar ist. Die mit den Ertragskurven vorliegenden Daten gestatten Rückschlüsse auf die “optimale N‐Düngung” ohne organische Düngung bzw. mit der jeweiligen Form der Organischen Düngung. Die Nährstoffbilanzen ergeben in den organischen Hauptivarianten deutliche Unterschiede, welche die Auswertbarkeit jedoch nicht beeinflussen. 相似文献
3.
By means of 14C pulse labelling and sterilization of soil, a C release into soil of 14?–?18% of net CO2 assimilation (corresponding to 23?–?26% of 14C incorporated in plant tissue) was observed during vegetation period (excluding root respiration). Microbial colonization increased this rhizodeposition. About 60?–?80% of the primary root-borne compounds were very quickly respirated by microorganisms (secondary respiration of exudates). Fourteen to 38% (corresponding to 130?–?400?kg C?ha?1 a?1) of the remaining rhizodeposites were located in a zone close to root surface (up to 5?mm). Their solubility in water decreased with increasing distance to the root. The fraction of water-soluble root exudates included primarily carbohydrates (sucrose, glucose, fructose, ribose), amino acids/amides (glutamine, serine, aspartic acid) as well as organic acids (citric, succinic and tartaric acids). The water-insoluble portion of rhizodeposites were strongly absorbed by soil clay-fraction and substantially increased stability of SOM and soil aggregates. 相似文献
4.
Zusammenfassung Die gegenwärtige Ernährungsfrage, von der vor allem die Entwicklungsländer betroffen sind, ist eine soziale Frage. Sie ist primär weder das Ergebnis des raschen Wachstums der Bevölkerung in der Welt, noch ist sie auf die Knappheit von Nahrungsmitteln in der Welt zurückzuführen. Sie ist eine Konsequenz der ungleichmäßigen Verteilung, die für das kapitalistische System charakteristisch ist. Während im Zuge der demographischen Transition die Bevölkerung der Entwicklungsländer rasch zunimmt, wird ihre Landwirtschaft durch die Wirkungsweise des Kapitals z. T. auf die Befriedigung der Konsumbedürfnisse der hochentwickelten Länder orientiert. In einem großen Teil der Landwirtschaft wirkt das Kapital auf die bestehenden rückständigen, vorkapitalistischen Verhältnisse konservierend. Daher kann die Landwirtschaft ihre eigentliche Aufgabe, die in der Ernährung der wachsenden Bevölkerung besteht, nicht erfüllen. Die Sicherstellung der Nahrungsgüter für die wachsende Bevölkerung hängt von der Umwandlung der Landwirtschaft in einen funktionstüchtigen und dynamischen Wirtschaftssektor ab, der auf die Befriedigung der Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung orientiert ist. Die grundlegende Voraussetzung für eine solche radikale Umwandlung besteht in der Beseitigung der veralteten Verhältnisse, die ein Hindernis für die Entwicklung der Produktivkräfte und die Steigerung der Arbeitsproduktivität darstellen, und die damit Hunger und Unterernährung auf erweiterter Stufenleiter reproduzieren.
Vortrag des Autors am 9. 3. 1982 auf der gemeinsamen Veranstaltung der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der Deutschen Demokratischen Republik anläßlich der 80. Wiederkehr des Geburtstages von Akademiemitglied H.Stubbe.
Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. mult. H.Stubbe aus Anlaß der 80. Wiederkehr seines Geburtstages gewidmet. 相似文献
The food problem and the growth of the world population
Summary The present food problem, by which the developing countries are especially affected, is a social problem. It is primarily neither the result of the rapid world population growth, nor can it be explained by a shortage of food in the world. It is the outcome of the uneven distribution, which is a characteristic of the capitalist system. While the population in the less developed countries is growing rapidly in the course of the demographic transition, their agriculture is partially oriented towards satisfying the needs of the more developed countries by the mechanism of capital. In a large part of the agriculture the existing backward, pre-capitalist relations of production are preserved by the capital. Therefore, agriculture cannot accomplish its essential task, i.e. producing food for the growing population. Securing foodstuff for the growing population depends on transforming agriculture into a dynamic branch of the economy, which is oriented towards satisfying the needs of the indigenous population. A basic pre-condition for such a radical change is the elimination of the obsolete relations of production, which impede the development of the productive forces and the increase in labour productivity and which, thereby, reproduce hunger and malnutrition at an increasing scale.
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Vortrag des Autors am 9. 3. 1982 auf der gemeinsamen Veranstaltung der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der Deutschen Demokratischen Republik anläßlich der 80. Wiederkehr des Geburtstages von Akademiemitglied H.Stubbe.
Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. mult. H.Stubbe aus Anlaß der 80. Wiederkehr seines Geburtstages gewidmet. 相似文献
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6.
Zusammenfassung Zunächst werden die bisher bekannten Ringfasziationen in drei Gruppen eingeteilt, nämlich den Normal-Typus, auch Kanal- oderOenothera-Typus genannt, zu welchem der überwiegende Teil der Ringfasziationen gehört, der Trichter- oderPisum-Typus und schließlich der Röhren- oderPrimula-Typus. Ringfasziationen werden stets durch Invaginationen gebildet. Es werden Angaben zur Morphologie und vor allem zur Anatomie der röhrigen Fasziation vonPrimula malacoides gemacht. Der innere Leitbündelring hat keine Verbindung zum äußeren Leitbündelring und zum Wurzelsystem; beiPrimula hat das innere System jedoch Verbindung mit der Tracheidenplatte im Boden der Röhren.
The types of ring-fasciation and tube-fasciation inPrimula
Summary At first the ring fasciation as hitherto known are divided in three groups, namely the normal type, named also the channal- orOenothera-type, to which belong the prevailing parts of such fasciations, the funnal- orPisum-type and finally the tupe- orPrimula-type. Ring fasciations are always formed by invagination. It becomes some statements on morphology and above all on anatomy ofPrimula malacoides. The inner ring of leading elements has no joining to the outer ring of leading elements of the root system; inPrimula the inner ring however has joining with the plate of tracheids in the bottom of the tube.
Primula
: , Oenothera, ; Pisum , , Primula. . , , Primula malacoides. , , Primula相似文献
7.
Es wurde der Einftuß vom aus der mit Erde bedeckte Mülldeponie entqundenen Gas auf die mikrobiologischen und chemischen Eigenschaften des Oberbodens untersucht. Auf dem einer Deponie benachbarten Acker wurde das Pflanzenwachstum beeinträchtigt. Sein Bodenprofil war teilweise bläulichschwarz gefärbt. Seine Bodenluft war durch O2-Abnahme und CH4 und CO2-Zunahme gekennzeichnet. Durch den Brutversuch mit sterilisierten und unsterilisierten Bodenproben unter Zusatz von CH4 konnte seine Oxydation durch Mikroorganismen bestätigt werden. Durch das Einfließen des kohlenwasserstoffreichen, sauerstoffarmen Gases und durch den mikrobiellen O2-Verbrauch entstanden anaerobe Verhältnisse. Hierdurch ergaben sich Reduktionen von Fe-, Mn-, N-, und S-Verbindungen, und eine Senkung des Redoxpotentials. Wurde feldfrische Feinerde im Becberglas bebrütet, nahm angereichertes Fe2+ sehr schnell, Mn2+ dagegen langsamer ab. Die Wachstumsstörung sollte auf Sauerstoffmangel, der Gegenwart von Schwefelwasserstoff und Mangan-Überachuß im Boden beruhen. 相似文献
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11.
K. Rauhe 《Archives of Agronomy and Soil Science》2013,59(3):221-238
Es werden die Kaliumbilanzen von 6 unterschiedlichen hydromorphen Mineralböden mitgeteilt. Die Untersuchungszeit betrug 13 bis 19 Jahre. Die Lysimeterböden wurden im intensiven Futterbau genutzt. Obwohl die jährliche K‐Düngung im Mittel 18...19 g.m‐2(180...190 kg.ha?1) betrug, ist bei allen Böden die Bilanz negativ. Der mittlere jährliche K‐Verlust aus dem System Boden schwankt zwischen 5,5 und 21,6 g.m?2(55...216 kg.ha?1)· Den höchsten Verlust erlitt ein Sand‐Humusgley, den geringsten ein Tieflehm‐Humusamphigley. Der engste Zusammenhang ergab sich zwischen absolutem K‐Vorrat und dem K‐Verlust. 相似文献
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14.
Heinz Benkenstein Hans Pagel Wolfgang Krüger 《Archives of Agronomy and Soil Science》2013,59(3):225-233
In einem dreijährigen Gefäßversuch wurde der Einfluß unterschiedlicher C‐Gehalte von Böden aus dem “Thyrower Bodenfruchtbarkeitsversuch”; auf den Ertrag von Roggen und Ölrettich sowie deren Boden‐ und Düngerstickstoffaufnahme geprüft. Bei Roggen führte höherer Humusgehalt nur bei Unterlassung einer mineralischen Stickstoffdüngung zu höheren Erträgen, beim nachgebauten Ölrettich auch in der gedüngten Variante. Eine bessere Ausnutzung des Düngerstickstoffs bei höherem Humusgehalt und eine Mehrmobilisation von Bodenstickstoff durch mineralische Stickstoffdüngung konnte nicht festgestellt werden. Von dem nach Versuchsabschluß im Boden verbleibenden Düngerstickstoff wurden zwischen 70 ... 90 % als Bestandteil von Humusfraktionen ermittelt. 相似文献
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A successive fractionation of heavy metals — Cd, Co, Cr, Cu, Ni and Pb — as water soluble, 0.01 N NH4Cl-exchangeable and 0.01 N NaOH-extratable was carried out, in order to determine their chemical forms in soils. Ionic activities of the heavy-metal compounds expected in equilibrium soil solutions were calculated and are presented in a solubility diagram as a function of pH.The ionic activities in soil solutions show an undersaturation with respect to heavy metal-oxide, -carbonate, -sulfate, -chloride and -phosphate compounds. The ionic activities of the elements studied are pH dependent; the correlation coefficient for pH vs pCd reaches a value 0.66 (significant at the 1 % level). Significant correlations between ionic activities and NH4-Cl-exchangeable fractions were found for Cd, Co, Ni and Pb with correlation coefficient values of 0.88, 0.89, 0.97 and 0.79, respectively. It can therefore be assumed that desorption and adsorption phenomena are responsible for the regulation of heavy-metal behaviour in soils. The NaOH-extractable fraction of the heavy metals studied does not show any relationship to the organic matter in the soils. 相似文献
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Die für das Niedersächsische Bodeninformationssystem (NIBIS) entwickelten Methoden zur Bewertung des potenziellen Verhaltens von Pflanzenschutzmitteln (PSM) in Böden wurden im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte in sächsischen Testgebieten auf ihre Anwendbarkeit untersucht. Die Methoden bieten Ansätze zur qualitativen Bewertung der potenziellen Bindung, Anreicherung, Verfügbarkeit und Verlagerung von PSM auf mittlerer Maßstabsebene. Schutzstrategien oder Meßprogramme zur aktuellen Belastungssituation von Böden und Gewässern können durch die Kennzeichnung großräumiger Gefährdungs schwerpunkte für ausgewählte Stoffe ergänzt werden. Grenzen des Bewertungsverfahrens ergeben sich aus der Verfügbarkeit von Eingangsparametern und dem methodenspezifischen Bewertungsalgorithmus. Die Anwendbarkeit der Methoden erfordert außerdem die lückenlose Aufbereitung der Berechnungsvorschriften sowie die Umsetzung in Computerprogrammen. Methods of the Nether-Saxony Soil Information System (NIBIS) which could estimate the potential behaviour of pesticides in soils are tested in different projects in test areas of Saxony (Germany). The methods offer approaches to assess in quality the potential bounding, enrichment, availability and dislocation of pesticides in mesoscale geographic dimension. Strategies of resource protection or programmes of measuring of the actual pollution of rivers and soils are complemented by the estimation of large-scale risk-areas by different compounds. Problems of the application cause on the availability of modelling-data and the specific characteristics of the calculation-algorithmus. To an expansive using of the methods it would be necessary to complete and programme the instructions of calculation. 相似文献
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